Die Rainer? Wer waren denn dat noch gleich? Ach ja, jetzt hab ich’s. Dat sind doch diese Halunken aus Greifswald, die jetzt überall im Deutschen Land verteilt wohnen und nix mehr auffe Reihe kriegen.
Schwierig ist es schon, aber ich kann euch sagen, wer so denkt wie im obigen Fallbeispiel, der irrt. Ich verrate erstmal nur so viel: eure Rainer waren im Studio drinne! Und um mal wieder Fahrt aufzunehmen, spielen Kater und ich morgen (02.09.) um 20 Uhrunplugged in der Café Mocca Bar in Rostock. Eintritt is’ nich’. Es wird legendär, wenn mein Schwesterlein und ich die ollen Kamellen rauspulen und frech mit ganz neuen, noch nie gespielten Liedern verkuppeln werden. Ob das gut geht? Ich glaube nicht. Aber ich irre mich oft.
Also: Kommt alle, der Zirkus ist in der Stadt
sich schonmal den Rost von der Stimme hustend, verbleibt euer
Holtzer
Den auswärtigen Interessenten sei gesagt, dass sich die Café Mocca Bar im Kröpeliner Tor Center (KTC) direkt am Kröpeliner Tor in der Innenstadt befindet.
Morning Rain wird heute um 22:00 Uhr den berüchtigten Keller des Block 17 beehren. Mit dabei ist die Band mit dem zauberhaften Namen The Wolf Gang. Ob das die beste Kombination wird seit Einstein Gin und Tonic mischte oder Muhammad Ali die erste Faust auf’s Auge drückte, werden wir sehen. Wir sind gespannt.
So eben kam von ganz oben der Befehl zum Ausrücken. Nach fast 10 Jahren Vorbereitung rücken eure Morning Seals zum ersten Auslandseinsatz nach Tschechien aus. Die Operation Rock on the Rocks beginnt schon am Freitag, dem 20. Mai während unser verheerender Schlag dann erst am Nachmittag des 22. Mai über Ostrov (ca. 50 km von Dresden entfernt) niederregnen wird. Wir sind gespannt und hoffen auf einen vollen Erfolg der Mission.
Das Labyrinth, das unseren Proberaum beherbergt, wird zwanzig! Neun Jahre davon haben auch die Morning Rainer miterlebt. Zwar sind von der Ur-Besetzung nur noch mein Schwesterchen und ich übrig und doch steht auf dem 2002′er Proberaumvertrag schon Morning Rain drauf. Jedenfalls lassen wir es uns als dienstälteste Laby-Band nicht nehmen ein Grußwort an die Gäste zu richten. Zusätzlich spielen wir dann noch einen schönen, einstündigen Gig im neuen Veranstaltungssaal. Ab 19:00 Uhr gibt’s dann u.a. Johnny Silver, Semper Fidelis und Project 66. Bleibt noch zu erwähnen, dass es diesmal auch Alkoholausschank gibt und der Eintritt frei ist. Also, wer keinen Bock auf Clubs-U-Night hat und trotzdem nicht ohne Livemusik ins Bett will, ist herzlich wilkommen. Wer nur wegen Double OCC zur Clubs-U-Night geht, dem sei gesagt, dass ihr es nach deren Konzert noch rechtzeitig zu unserem schafft.
Ein Matti, der nach Herrn Maus und Parfum riecht und eine scharfe Wurst.
Da machen die Rainer ein Jahrtausend garnichts um dann an drei Tagen alles wieder gut zu machen. Samstag haben wir erstmals seit langem wieder geprobt. Aber beim Rainer ist es ja fast wie mit dem Fahrradfahren. Was er einmal kann, das verlernt er nicht. Am Sonntag stand dann die Aufnahme eines brandneuen Songs an, der auf dem Sampler des Jugendzentrums Labyrinth erscheinen soll. Ist schon witzig, Kater und ich gehen stramm auf die dreißig Lenze zu und wir proben wie schon 2002 im selben Jugendzentrum. Jedenfalls haben wir den kompletten Song (mit Auf- und Abbau) in fünf Stunden aufgenommen. Das hat wahrscheinlich seit 1964 keiner mehr geschafft. Geklappt hat das wahrscheinlich auch nur aufgrund der guten Verpflegung (siehe Anlage 1: „die scharfe Wurst“).
Anlage 1: Die scharfe Wurst
Der kleine Kasper möchte bitte vom Kundenparkplatz der Stadtwerke abgeholt werden.
Der Montag verdient eigentlich einen Extra-Eintrag. Kasper und ich sind um 10.00 Uhr im petemusik Studio in Rostock (http://petemusik.wordpress.com) angekündigt um vier neue Drumspuren einzukloppen. Pünktlich wie ein Freimaurer: Holtzer. Auf dem Planeten Yx34, Sternzeit 9875: Kasper, der das Zuspätkommen zur Kunstform erhoben hat. Thomas Kasperski, der wohlgemerkt das letzte Album an diesem, demselben Ort eingespielt hat, findet das Studio nicht. Anstatt in Marienehe einzutreffen erreicht uns um 10:50 Uhr ein Hilferuf aus Evershagen. Anstatt meiner präzisen Anfahrtsbeschreibung zu folgen fährt Kasper lieber per google maps. „Wie sieht’s da aus wo du bist?“ „Hier ist Wald.“ Papa Pete hat ihn letztendlich auf dem Parkplatz der Stadtwerke gefunden. Entfernung zum Studio: 2,7 km. Laut google maps. 11.50 Uhr: Kasper spielt den ersten Song ein und bastelt das leichteste Zwei-Teile-Puzzle der Welt indem er prompt das Bassdrum Fell durchschlägt (siehe Anlage 2). Es wird immer besser. Zum Glück kann man auf andere Bands hoffen die stets noch ein bisschen verwirrter sind als man selbst. Und nachdem dann das vergessene und nie abgeholte Fell einer anderen Band aufgezogen ist und Kaspero mit dem Messer zwischen den Zähnen erneut loslegt, sind um 17:30 Uhr tatsächliche alle vier Drumspuren im Kasten. Und so verbleibe ich mit Kaspers Worten: „Haste Scheiße am Schuh, haste Scheiße am Schuh.“ Manchmal kommt eben eins beim andern.
It’s just another manic Monday,
euer Holtzer
Anlage 2: Puzzle für Dumme
Anlage 3: Der schönste Produzent der Welt: Tomasz Ehrend.
Anlage 4: Wir experiementieren mit neuen Drum Sounds. Erfolgreich.
Diesen Freitag geht’s rund im Zwischenbau (Erich-Schlesinger-Str. 19 a). Denn anlässlich der Veröffentlichung unseres zweiten Albums supporten wir die Londoner von Juniper Leaf. <<Wat wer is datten?>> werden jetzt einige sagen. Bei dieser sympathischen Folk-Indie Band handelt es sich um das Soloprojekt von Rupert Browne, seinerseits Sänger der britischen Band Chikinki, die vielen Rostocker Musikliebhabern ein Begriff sein dürfte. Inwiefern passen dann die beiden Gruppen zueinander? Rupert Browne und ich haben uns für dieselbe Frisur und denselben Bart entschieden! Alles andere wird sich ergeben. Da es sich um die Veranstaltung Indietanzbar handelt, geht es erst um 23.00 Uhr los. Doch diese Nachtschicht wird sich lohnen. Ganz sicher. Der Eintritt beträgt für alle 6,- . Wer also auf Rock und Indie steht, ist am Freitag herzlich eingeladen. Oder wollt ihr zu Revolverheld? Ich jedenfalls nicht.
Bis überübermorgen euer
Holtzer
Hier noch ein wunderschöner Mitschnitt von Juniper Leaf bei Radio Eins:
Meine Güte, sind wir erleichtert. The road not taken ist nun endlich raus und wurde letzten Freitag in Greifswald live präsentiert. Bis auf einen Kabelbruch (nein, nicht ‘Nabelbruch’) lief das auch äußerst gut. Auch an der Ladentheke war was los. Nicht zuletzt wegen der Geschäftsidee Katers, das alte Album für sieben, das neue für zehn und beide zusammen für nur 15 Euro zu verkaufen. Das ist ja un-glaub-lich. Und wenn sie jetzt anrufen, gibt es alle C-Seiten der Amigos auf sechs CDs dazu. Kathi, der alte Finanzhai. Katzenhai, gewissermaßen. Neben sieben Songs des aktuellen Albums wurde mit Control auch ein brandneuer Song präsentiert, der auf durchgängig positive (und hoffentlich ehrliche) Resonanz stieß. Als fast alle Rainer schon im Bettchen lagen, begegnete Jan Stender in den frühen Morgenstunden noch Kasper, der mit Gummibeinen und Glasaugen aus einem Ikuwo kommt. Allein? Natürlich in Begleitung! Ach ja, einmal noch so jung sein wie Kaspero. Vielleicht ja am 03.12. in Rostock. Wir freuen uns drauf.
Endlich isses soweit. Sagen wir uns zumindest, denn nach gefühlten Jahrzehnten können wir nun diesen Freitag (12.11.) unser neues Album das erste Mal auf einem Konzert zum Kauf feilbieten. Auch der Anlass stimmt, denn im Rahmen der Vita Cola Clubtour 2010 werden wir zusammen den Aschaffenburgern von UnterTagen in der Kiste (Makarenkostr. 49, Greifswald) einen schönen Indie/Rock Abend zelebrieren können. Einlass ist um 20.00 Uhr für läppische 3 Euro. Wir spielen dann um 20.30 Uhr. Nachdem Kater, Kasper und ich gestern noch Weiterbildung bei Jimmy Eat World hatten, sind wir nun heiß darauf in drei Tagen selbst zu spielen und einige bekannte Gesichter zu sehen. Der Rostocker Release Termin ist der 03. Dezember und dann mit echten Stargästen. Doch dazu nächste Woche mehr.
euer Holtzer
Falls ihr euch einen Höreindruck von UnterTagen verschaffen(burg) wollt
Was trippelt und trappelt, was risselt und rasselt, was kantippert kantappert denn da die Treppen zu meiner Wohnung hoch? Ist es der gestiefelte Kater? Nicht ganz. Ist es Henry the Horse? Und es ist. Am Freitag Abend kommt Kathi bei mir zu Hause unter lautem Getöse an. Der Grund: sie sollte alles mitbringen, was Geräusche fabriziert. Da wir bis dahin keinen Plan hatten, was wir bei Beatlemania am Samstag im Zwischenbau präsentieren würden, wollten wir auf alles vorbereitet sein. Von dem Plan Beatles Songs mit Kinderinstrumenten zu spielen ließen wir aber schnell wieder ab. Nächste Idee: Beatles Lieder mit Teilen aus Morning Rain Liedern vermischen. Und das hat gut funktioniert. Nach einer dreistündigen Probe ging’s noch zu einer WG-Party bei Freunden. Endlich mal abschalten und nicht an die vier Liverpooler denken. Leider hatte mein Remix von Because am nächsten Tag ein derartig störendes Rauschen beim Soundcheck verursacht, dass wir den Song weglassen mussten und Unsicherheit, ob wir tight auf die zusammengeschnittenen Streicher von Eleonor Rigby spielen können, kam auf. Zu Soundchecks im Allgemeinen, kam mir der Ergo Versicherung Werbeslogan in den Kopf: Könnt ihr mal aufhören mich zu verunsichern und anfangen mich zu versichern? Meine Stimmung liegt knapp im Minusbereich. Als sich der Zwischenbau dann zusehens mit vielen älteren und jüngeren Gästen füllte, wich meine Laune zum Glück der Vorfreude und natürlich sollte das Set auch gut klappen. Grenzenloser Hass geht an das Arschloch, das Kathis Yellow Submarine von der Bühne eingesackt hat und an das zweite große Arschloch, das in eines der Autos unseres Clans einbrach. Entschuldigt den Ausdruck. Großer Dank hingegen geht an Henryk Janzen und vor allem Gesine Schuer für die Idee und Umsetzung dieser Veranstaltung und an Soundmann Max der mit den Möglichkeiten des Cavern Clubs die Royal Albert Hall nach Rostock schaffte. Immer wieder gerne.
Das Set:
Eleonor Rigby
She’s leaving Home / The way we have been on
Blackbird
The Fool on the Hill / Have you ever felt
Magical Mystery Tour / Get away
3650 Mal werden wir noch wach, heißa dann ist Beatlemania II Tag,
Mr. Kite
Auf der Seite des 0381 Magazins findet ihre ein paar Konzertfotos:
Ich höre es schon leise trappeln, denn Henry galloppiert nach Rostock, wo wir letzten Schliff an die Beatles Songs für den 09.10. bringen wollen. Am Freitag wird sich in der Generalprobe dann zeigen, ob alles so funktioniert und umsetzbar ist, wie in unseren Köpfen. Also: Nägel beie Fische und Köppe mit Butter machen. Los gehen wird’s am Samstag um 21.00 Uhr und bei VVK-Ticketwünschen könnt ihr euch gerne an unsere Kontaktadresse mrintern [at] yahoo.de wenden.
02.09. unplugged in der Café Mocca Bar, Rostock
22.05. Rock on the Rocks Festival (Tschechien)
03.06. Wismar, Block 17
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Dann werden Kater und ich in Köln mal auschecken, was der Grand Seigneur des Britpop Noel Gallagher noch zu bieten hat. Wahrscheinlich viel. 4 months ago